(Autor unbekannt)
gegründet 1886
(Autor unbekannt)
Das Sommersemester 2025 – unser 278. Farbensemester – ist voll im Gang.
Dipl.-Ing. Dr. techn. Harald Weinländer
*1941 + 2024
Der Grundsatz der Freiheit fordert von jedem Mitglied der Burschenschaft, dass es sich selbst die innere Freiheit des Geistes erwirbt, das heißt, es soll frei werden von Vorurteilen, unabhängig und selbständig im Denken und freimütig und tatkräftig im Vertreten seiner Meinung unter Wahrung der Rechte Andersdenkender.
Die persönliche Freiheit besteht im Recht des Einzelnen, sich frei zu entwickeln, auszubilden und zu handeln, solange dadurch nicht die Freiheit anderer beeinträchtigt wird.
Die politische Freiheit bedeutet die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz, die Selbstregierung des Volkes im Rahmen der Verfassung, sowie das Recht jedes Volkes auf seine angestammte Heimat.
Unter akademischer Freiheit versteht die Burschenschaft die Freiheit der Forschung, der Lehre und des Lernens.
Der Grundsatz der Ehre fordert von jedem Mitglied der Burschenschaft eine aufrechte Haltung im Denken, Reden und Handeln.
Die Würde und Ehre des Menschen zu achten und zu schützen ist seine Pflicht.
Das Vaterland ist die geistig-kulturelle Gemeinschaft des deutschen Volkes, ohne Berücksichtigung von Staaten und Regierungsformen.
Das Volk ist die Gemeinschaft, die durch gleiche geschichtliche Entwicklung, gleiche Kultur, verwandtes Brauchtum und gleiche Sprache entstanden ist.
Die Burschenschaft fordert von ihren Mitgliedern das Bekenntnis zum Deutschen Volk.
Das Eintreten für unser Volk bedeutet aber auch die Bereitschaft zur Verteidigung desselben.
Der Erhalt und der Schutz unseres Lebensraumes ist Aufgabe der Burschenschaft.
In der deutschen Sprache gibt es ein natürliches Geschlecht (Sexus) und ein grammatisches Geschlecht (Genus). Beides wird von feministischen Linguistinnen gerne verwechselt, um nicht zu sagen: wild durcheinandergeworfen. Dabei können auch sprachwissenschaftliche Laien, wenn ihr Blick nicht ideologisch getrübt ist, den Unterschied leicht erkennen.
Erstens nämlich gibt es drei Genusformen (maskulin, feminin, neutrum), aber nur zwei biologische Geschlechter (männlich und weiblich). Zweitens wird das Genus auch für Objekte ohne jede erkennbare Parallele zum natürlichen Geschlecht verwendet: der Herd, die Straße oder das Buch. Auch dass der Busen maskulin, die Eichel feminin und das Glied neutrum sind, beruht ganz offensichtlich nicht auf irgendwelchen biologischen Hintergründen.